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Forschung aktuell: Asbest in der Lunge bleibt unvergängliches Krebsrisiko

Ein Forscherteam um Inke Feder und Prof. Dr. Andrea Tannapfel vom Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat zusammen mit dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung neueste Forschungsergebnisse zur Biobeständigkeit von Asbest in der menschlichen Lunge veröffentlicht.
Titel der Mitteilung: 'Asbest ist unvergänglich'

Nach Auswertung von Daten des Deutschen Mesotheliomregisters am Institut für Pathologie der RUB wurde festgestellt, dass Asbestfasern, unabhängig davon, ob es sich hierbei um Amphibolasbest (wie zum Bespiel Blauasbest, Krokydolith) oder Chrysotil (Weißasbest) handelt, nicht biolöslich sind, und die Asbestfaserkonzentration in der Lunge über einen Zeitraum von fast 40 Jahren stabil bleibt.

Insbesondere die Gefährlichkeit von Chrysotil, der technisch am häufigsten verwendeten Asbestart, wurde in der Vergangenheit immer wieder infrage gestellt. Als um so wertvoller ist diese Arbeit einzuschätzen, da sie endlich Klarheit in dieses intensiv diskutierte Thema bringt.

Quellen: